MODORA

Die Mäntel aus der Burberry-Show sind das Must-have-Modestatement für den Winter 2026.

London im Scheinwerferlicht: Burberry neue Vision für Herbst/Winter 2026/2027

Ausgerechnet im Old Billingsgate – einem ikonischen Gebäude mit reicher Geschichte, das einst einen der lebhaftesten Fischmärkte der britischen Hauptstadt beherbergte – enthüllte Daniel Lee seine Vision für die Burberry-Kollektion Herbst/Winter 2026/2027. Der Raum im Herzen Londons wurde in eine filmische Bühne verwandelt, durchdrungen von typisch britischer Atmosphäre. Als eindrucksvolle Kulisse wählte der Designer die Silhouette der Tower Bridge, umgeben von dunklem, nassem Asphalt und künstlichen Pfützen, die von echten kaum zu unterscheiden waren. Die gesamte Inszenierung vermittelte das Gefühl eines regnerischen London Abends – die perfekte Bühne für Silhouetten, die zwischen Tradition und modernem Großstadtgeist balancieren.

Bei Burberry zeigt sich der Trenchcoat in all seinen möglichen Facetten.

Für den Designer begann alles gegen Ende des vergangenen Jahres – eine Zeit, in der er häufig ausging und elegante, außergewöhnlich glamouröse Silhouetten auf den Straßen Londons beobachtete. Damals stellte er sich eine einfache, aber wesentliche Frage: „Welche Kleidung ergibt wirklich Sinn? Welche sind jene universellen Stücke, die wir im Büro tragen können und die uns später mühelos zu einer Premiere, einem Charity-Ball oder sogar in einen Nachtclub begleiten?“Genau diese Idee der Multifunktionalität bildet das Fundament der Kollektion. Damit erweist er London – der Stadt der Kontraste – und ihrem reichen Nachtleben seine Reverenz, wo Klassik und Exzentrik Seite an Seite existieren und ein Trenchcoat zugleich praktisch, raffiniert und provokant sein kann.




Burberry -2026/2027 

Da das britische Modehaus Burberry in diesem Jahr sein 170-jähriges Jubiläum feiert, konzipierte der Designer eine Show, die zu den Wurzeln der Marke zurückkehrt und ihre ikonischen Modelle sowie großen Klassiker mit moderner Sensibilität neu interpretiert. „Die Idee war, zu dem zurückzukehren, wofür das Haus bekannt ist“, erklärt er.In diesem Kontext etabliert sich der Trenchcoat ganz selbstverständlich als einer der zentralen Ausgangspunkte der Kollektion – ein symbolträchtiges Kleidungsstück, das die DNA der Marke in sich trägt und zugleich unzählige zeitgenössische Interpretationen ermöglicht.Parallel dazu steht der Wunsch, den spezifischen Rhythmus des britischen Winters einzufangen – einer Jahreszeit, die oft im Halbdunkel vergeht, unter beinahe unaufhörlichem Regen und grauem Himmel. Genau diese Atmosphäre rauer Eleganz und Widerstandsfähigkeit inspiriert die Silhouetten: praktisch, schützend und zugleich raffiniert – geschaffen für ein Leben, das unabhängig vom Wetter weitergeht.



Burberry -2026/2027 

Der Trenchcoat erscheint in einer feminineren und vielfältigeren Interpretation. Wir sehen ihn mit dezent eingearbeitetem, ikonischem Burberry-Check, in Modellen aus glänzenden technischen Materialien mit betontem Kragen sowie in einer Variante aus Kunstleder, die mit einem Taillengürtel akzentuiert wird.Leder ist ein zentrales Element bei Hosen und Anzügen und verleiht den Looks einen mutigeren, moderneren Charakter, während Fransen Bewegung und Leichtigkeit hinzufügen.Ein besonderes Highlight ist der Anorak, verziert mit einem Print der Londoner Stadtkarte – ein Motiv aus dem Markenarchiv, das auf zeitgemäße Weise neu interpretiert wurde.



Burberry -2026/2027 

Nachdem er in den vergangenen zwei Saisons dem Leben auf dem Land Tribut gezollt hatte, kehrt der Designer diesmal zur urbanen Energie zurück. Die Silhouette wirkt lockerer und fließender, mit einer leichten, beinahe lässig-eleganten Linie. Durch ein sorgfältiges Spiel mit Texturen entstehen Modelle, die zugleich sinnlich und luftig erscheinen.Im Zentrum bleibt dabei die leitende Idee bestehen: das Erbe von Burberry zu würdigen und die Kollektion gleichzeitig klar zeitgenössisch und eng mit dem Geist der Gegenwart verbunden zu halten.